10 GrĂŒnde, warum guter Schlaf lebensnotwendig ist

10 GrĂŒnde, warum guter Schlaf lebensnotwendig ist

Wir wissen alle, wie es ist, wenn wir nicht gut oder zu wenig geschlafen haben. Wir fĂŒhlen uns am nĂ€chsten Morgen gerĂ€dert und unser Alltag fĂ€llt uns schwerer als sonst. Die Nerven liegen schneller blank und Gereiztheit macht sich breit. Es ist wichtig, dass wir einen erholsamen Schlaf haben, denn nicht oder unruhig zu schlafen, hat auf die Dauer gesundheitliche Auswirkungen. Wussten Sie, dass Schlaf fĂŒr einen gesunden Lebensstil ebenso wichtig ist, wie ErnĂ€hrung und Bewegung?

Wieviel Schlaf braucht der Mensch?

Die Zeit, die wir benötigen, um uns durch den Schlaf optimal zu regenerieren variiert. Es ist abhÀngig vom Alter, Lebensstil und der Gesundheit. Schlafempfehlungen von Gesundheitsexperten lauten wie folgt:

Alter Empfohlene Schlafmenge pro Nacht
Neugeborene 14 – 17 Stunden
Kinder im Vorschulalter 10 – 13 Stunden
Kinder im schulpflichtigen Alter mindestens 10 Stunden
Jugendliche 9 – 10 Stunden
Erwachsene ab 18 Jahren 7 – 9 Stunden
Senioren 7 – 8 Stunden

Gesundheitsexperten betonen, dass die Schlafdauer abhÀngig vom Alter, sich individuell unterscheidet.

1. Schlaf ist wichtig fĂŒr die Gehirnfunktion

Konzentration, Produktion und Leistung hĂ€ngen von einer guten Funktion des Gehirns ab. Durch Schlafentzug wird dies negativ beeinflusst. Viele Studien brachten Beweise dafĂŒr. So haben z. B. medizinische Praktikanten, die eine verlĂ€ngerte Arbeitszeit von mehr als 24 Stunden, schwerwiegendere medizinische Fehler gemacht, als andere Praktikanten, die mehr Schlaf bekamen.

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2. Ungesunder Schlaf erhöht das Risiko fĂŒr UnfĂ€lle und Verletzungen

Da die Gehirnfunktionen durch einen erholsamen Schlaf am besten funktionieren, kann schon eine Stunde weniger, Ihre FĂ€higkeit richtig zu denken und schnell zu reagieren, beeinflussen. Selbst dann, wenn Sie sich nicht merklich schlĂ€friger fĂŒhlen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Schlafmangel und Schlafstörungen dazu fĂŒhren können, dass Fahrer hinter dem Lenkrad einschlafen und möglicherweise in tödliche AutounfĂ€lle geraten. Aus einer Studie, geht hervor, dass ca. 6 – 10 % der Verkehrsunfalle auf SchlĂ€frigkeit oder MĂŒdigkeit hinterm Steuer zurĂŒckzufĂŒhren ist.

3. Guter Schlaf reduziert Depressionen

Schlafstörungen sind oft ein Anzeichen von Depressionen. Schlaf und Depressionen sind sehr eng miteinander verbunden, dass es schwierig ist, sie auseinanderzuhalten. Wenn Sie viele NÀchte ohne ausreichende Erholung geschlafen haben, kann das Depressionen hervorrufen oder Sie schlafen so schlecht, weil Sie bereits Depressionen haben.

Je gravierender die Schlafstörungen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eine Depression zu entwickeln. Wenn Sie nicht die benötigte Zeit zur Regulierung Ihres Körpers bekommen, kann das Ihre Lebenseinstellung, Ihr Energieniveau und Ihre Emotionen beeinflussen.

4. Der Mensch benötigt ausreichenden Schlaf fĂŒr ein gutes Immunsystem

Der Körper bildet im Schlaf T-Zellen, die eine wichtige Rolle im körpereigenen Immunsystem spielen. Wenn Zellen im Körper eine durch Viren infizierte Zelle erkennen, aktivieren sie Integrine, ein Protein, das sich an die infizierte Zelle bildet und sie abtötet. In einer Studie fanden Forscher heraus, dass Schlaf das Potenzial hat, die T-Zellen-Funktion zu verbessern. Ebenso können Stresshormone, die wÀhrend des Schlafens sinken, die FÀhigkeit von T-Zellen verringern.

Unsere innere Uhr verwaltet das Immunsystem und legt einen höheren Gang wÀhrend des Schlafes ein. So arbeitet es zwar den ganzen Tag, wird aber aktiv gestÀrkt, wenn der Körper zur Ruhe kommt und nicht mit Mahlzeiten oder Aufgaben beschÀftigt ist und nutzt die reduzierten Anforderungen im Schlaf.

5. Guter Schlaf beugt GedÀchtnisstörungen vor

Forscher verstehen nicht ganz, warum wir schlafen und trĂ€umen, aber sie haben herausgefunden, dass der Schlaf eine wichtige Rolle in einem Prozess spielt, der als GedĂ€chtniskonsolidierung bezeichnet wird. WĂ€hrend des Schlafes ruht sich Ihr Körper, aber unser Gehirn ist damit beschĂ€ftigt, den Tag zu verarbeiten und Verbindungen zwischen Ereignissen, sensorischen Eingaben, GefĂŒhlen und Erinnerungen herzustellen. Im Tiefschlaf werden Erinnerungen und Verbindungen hergestellt, d. h. je höher Ihre SchlafqualitĂ€t ist, desto besser können Sie sich an Dinge erinnern und diese auch besser verarbeiten.

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6. Ein erholsamer und guter Schlaf reguliert das Gewicht

Ebenso, wie psychische Folgen von Schlafmangel auftreten, hĂ€ngt das Gewicht auch von ausreichendem Schlaf ab. Schlafforschungen haben diesen Zusammenhang bestĂ€tigt. Unzureichende Schlafenszeit verĂ€ndert die Hormone, wie z B. Ghrelin, das den Appetit steigert und Leptin, das fĂŒr das SĂ€ttigungsgefĂŒhl zustĂ€ndig ist. MĂŒde Menschen neigen dazu, sich hungrig zu fĂŒhlen und benötigen mehr Energie, als ausgeruhte. UngenĂŒgender Schlaf senkt den Stoffwechsel und weniger Kalorien werden deswegen verbrannt. Dies gilt leider auch fĂŒr jĂŒngere Menschen und das Risiko fĂŒr Fettleibigkeit von Kindern wird dadurch erhöht, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.

7. Ausreichender Schlaf verlangsamt den Alterungsprozess

Immer wieder fragen sich Frauen, wie andere es machen, fĂŒr ihr Alter noch so jung auszusehen. Dies ist meist auf einen gesunden Lebensstil zurĂŒckzufĂŒhren, d. h. genĂŒgend Schlaf, Bewegung und gesunde ErnĂ€hrung. Im Wachzustand beanspruchen wir stĂ€ndig unseren Körper. WĂ€hrend des Schlafens wird unser Körper repariert und geheilt. Wer zu wenig schlĂ€ft, gerĂ€t aus dem Gleichgewicht und der Körper kann sich nicht mehr ausreichend regenerieren und unsere allgemeine Gesundheit fĂ€ngt an, darunter zu leiden.

Im Schlaf wird die Durchblutung der Haut erhöht, Kollagen wird wieder aufgebaut und repariert SchÀden durch UV-Strahlung, wodurch Falten und Altersflecken reduziert werden.

8. Gesunder Schlaf sorgt fĂŒr einen gleichmĂ€ĂŸigen Blutzucker

Wenn Sie im Tiefschlaf des Schlafzyklus sind, sinkt die Glukosemenge in Ihrem Blut. Wenn die Tiefschlafphase nicht lange genug ist, entsteht dieses ZurĂŒcksetzen von Glukose nicht. FĂŒr den Körper ist es dann schwierig, auf die BedĂŒrfnisse und den Blutzuckerspiegel zu reagieren. Wenn dies hĂ€ufig geschieht, wird die Wahrscheinlichkeit an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

9. Schlafmangel erhöht Risiko fĂŒr Herzkrankheiten und SchlaganfĂ€lle

Es ist bekannt, dass die QualitĂ€t und Schlafdauer wichtige Auswirkungen auf viele Risikofaktoren fĂŒr die Gesundheit haben kann. Es sind Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie zu chronischen Krankheiten fĂŒhren, einschließlich Herzerkrankung.

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Eine ÜberprĂŒfung von 15 Studien ergab, dass diejenigen, die nicht genug schlafen, einem viel höheren Risiko fĂŒr Herzkrankheiten und SchlaganfĂ€lle ausgesetzt sind als diejenigen, die 7-8 Stunden pro Nacht schlafen.

10. Unzureichender Schlaf kann das Risiko von Krebs erhöhen

Menschen mittleren Alters mit hohem Blutdruck, Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Schlaganfall könnten ein erhöhtes Risiko fĂŒr Krebs entwickeln, laut einem Bericht der American Heart Association.

Besonders Menschen, mit hohem Blutdruck oder Diabetes, hÀtten das doppelte Risiko, an Herzkrankheiten oder SchlaganfÀllen zu sterben, verglichen mit Menschen, die sechs oder mehr Stunden schliefen. Menschen mit Schlafmangel und Herzerkrankungen oder SchlaganfÀllen in der Vorgeschichte hatten wÀhrend der drei Jahrzehnte dauernden Studie das dreifach erhöhte Risiko, an Krebs zu sterben.

Es wird auch vermutet, dass eine Störung des Tagesrhythmus ein Risiko fĂŒr die Entstehung von Krebs darstellen könnte, da unsere körpereigene Uhr viele biologische Funktionen beeinflusst, die bei SchĂ€digungen das Risiko von Krebs erhöhen können.

Zusammenfassung

Schlaf ist eine aktive Phase, in der viele wichtige Prozesse zur Verarbeitung, Wiederherstellung und StĂ€rkung stattfinden. Dies ist wichtig, um Krankheiten vorzubeugen, wie z. B. Depressionen, Herzkrankheiten, Depressionen oder GedĂ€chtnisstörungen, etc. Ein gesunder Schlaf ist genauso wichtig, wie eine gute ErnĂ€hrung oder Sport, um einen gesunden Lebensstil fĂŒhren zu können. Dieser wirkt sich nachweislich positiv auf die Gesundheit aus.

Quellen und weiterfĂŒhrende Links

Artikelbild: © StoryTime Studio / Bigstock.com

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