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5 mögliche Gründe, warum CBD bei Ihnen nicht wirken könnte

Man hat sich zum ersten Mal ein CBD-Produkt bestellt und erhofft sich eine sofortige Besserung der Beschwerden. Umso größer ist die Enttäuschung, dass sich an den Schmerzen nicht wirklich etwas geändert hat. Sicherlich ist CBD kein Wundermittel und man darf nicht auf ein Wunder hoffen, aber man sollte die Hoffnung auch nicht sofort begraben. Es gibt einige Gründe, warum CBD nicht wirkt:

  • man benötigt eine Beratung
  • die Dosierung ist nicht perfekt
  • man erwartet zu schnell zu viel
  • man benötigt eine andere Darreichungsform von CBD
  • CBD-Produkt ist von schlechter Qualität

Wie wirkt CBD auf den Körper?

Bei CBD (Cannabidiol) handelt es sich um eine nicht-psychoaktive Substanz, die in der weiblichen Cannabispflanze vorkommt. Auf der einen Seite wird CBD aufgrund seiner medizinischen Wirkungen eingenommen und auf der anderen Seite versprechen sich Anwender eine Linderung ihrer Beschwerden. Glaubt man den verschiedenen Aussagen über CBD, dann soll das Mittel entkrampfend, angstlösend, stresslösend und antidepressiv wirken.

CBD-Produkte wirken auf das Endocannabinoid-System (ECS), welches sich mittels eines Netzwerkes von Rezeptoren und Neutransmittern durch den kompletten Körper zieht. Dabei schützt das Endocannabinoid-System die Nervenzellen und die Muskulatur, sorgt für die Knochengesundheit, die Schlafqualität, die Stimmungen, das Sozialverhalten, die Verdauung und für die Schmerzwahrnehmung. Im all dies leisten zu können bedient sich das Endocannabinoid-System körpereigenen Cannabinoide, den Endocannabinoiden.

Warum muss zusätzlich Cannabidiol eingenommen werden?

Sicherlich stellt man sich die Frage, wenn der Körper über eigene Cannabinoide verfügt, warum man dann zusätzlich welche einnehmen muss. Dazu muss gesagt werden, dass der menschliche Körper und sein Endocannabinoid-System aus den verschiedensten Gründen aus dem Gleichgewicht kommen kann und dann die körpereigenen Cannabinoide nicht ausreichen, um die Funktionen aufrecht zu erhalten.

Durch die Einnahme von Cannabidiol kann dieses Gleichgewicht wieder ins Lot gebracht werden, denn die Cannabinoide aus den CBD-Produkten ahmen die Endocannabinoide nach.

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Was hat es mit dem Endocannabinoid-System auf sich?

Schon seit tausenden von Jahren verwendet man Cannabis zu medizinischen Zwecken und doch sind noch längst nicht alle Wirkungsweisen des Naturproduktes erforscht. Bekannt ist jedoch, dass es im menschlichen Körper ein Endocannabinoid-System gibt, welches eine wichtige Rolle für den Organismus und die verschiedenen Körperfunktionen spielt. Cannabinoide wie das CBD docken an die Cannabinoid-Rezeptoren der Zellmembrane an und aktivieren diese. Solche Rezeptoren sind im ganzen Körper zu finden, auch wenn bisher nur die zwei

  • CB1
  • CB2

davon bekannt sind. CB1-Rezeptoren befinden sich auf den Nervenzellen, während die CB2-Rezeptoren sich auf den Zellen des Immunsystems und den Zellen für den Knochenauf- und -abbau befinden. Zusätzlich beeinflussen die CB1-Rezeptoren die Lern- und Bewegungsprozesse im Gehirn.

Studien zufolge könnten es auch die CB1-Rezeptoren sein, die für das Löschen von negativen Erinnerungen verantwortlich sind.

Sind die Rezeptoren im Endocannabinoid-System erst einmal aktiviert, dann wird die Übertragung der Neutransmitter Dopamin, Glutamat, GABA und Serotonin beeinflusst. In der Folge werden die körpereigenen Prozesse reguliert und ein mögliches Ungleichgewicht der körpereigenen Cannabinoide ausgeglichen.

Zusätzlich ist das Endocannabinoid-System an weiteren Prozessen im Körper beteiligt. Dazu zählen:

  • Appetit
  • Bewegungsfähigkeit
  • Krebs
  • Schlaf
  • Schmerz

GrĂĽnde fĂĽr das Nichtwirken von CBD

Die Wirkung von CBD-Produkten wird subtil wahrgenommen. Wichtig ist daher die regelmäßige Einnahme, damit es zu einer befriedigenden Wirkung kommen kann. Dennoch gibt es eine Reihe von Gründen, warum CBD bei einigen scheinbar nicht zu wirken scheint.

1. Die fehlende Beratung

Eventuell schwärmen andere Personen mit chronischen Erkrankungen von den positiven Wirkungen des CBD und man möchte das für sich ebenfalls ausprobieren. Immer öfter hört und liest man, dass CBD eine Alternative zu Medikamenten darstellt, bei denen die Einnahme auf Dauer zu Nebenwirkungen führen kann oder dass deutliche Besserungen zu verspüren sind. Bei all diesen Aussagen sollte man bedenken, dass man sich an das Naturmittel CBD erst herantasten muss. Man sollte sich also im Vorfeld immer erst ausgiebig über CBD informieren und auch beraten lassen.

2. Die falsche Dosierung

Es ist nicht einfach die passende Dosierung für die eigenen Bedürfnisse zu finden, da jeder Mensch verschieden ist. Beginnen sollte man daher immer mit einer niedrigen Dosis und sich dann Schritt-für-Schritt an die richtige Dosierung herantasten. Wichtig ist es zudem, dass man CBD-Produkte täglich verwendet, denn sonst ist es möglich, dass man die Dosierung immer wieder neu anpassen muss.

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Aus gesetzlichen Gründen dürfen die Hersteller der CBD-Produkte keine eindeutige Dosierempfehlung geben. CBD-Produkte, die in der EU verkauft werden, müssen daher immer mit der niedrigsten Dosierung beworben werden. Man muss also die Dosierung seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. So kann es durchaus vorkommen, bis man eine erste Wirkung verspürt, hat man das erste Fläschchen CBD-Öl verbraucht. Wichtig ist es, dass man nicht zu schnell aufgibt und die persönliche Dosis in wöchentlichen Schritten erhöht.

Des Weiteren kann ein zu hoher Körperfett-Anteil die Aufnahme von CBD stören. Fettzellen ziehen magisch alle Cannabinoide an sich, sodass dem Kreislauf nur noch sehr wenige der Cannabinoide zur Verfügung stehen. Hat man einen hohen Körperfettanteil, so kommen die Cannabinoide nicht immer da an, wo sie eigentlich wirken sollen. Die Dosierung nach oben ist hier die logische Konsequenz.

3. Falsche Erwartungen an CBD

Endlich hält man das lang ersehnte CBD-Produkt in den Händen. Sofort tropft man sich etwas auf die Zunge, aber die erhoffte Linderung bleibt aus. Unweigerlich fragt man sich, warum das CBD keine Wirkung zeigt. Dazu muss man sagen, dass eine sofortige Wirkung eher die Ausnahme darstellt. Vielfach muss man das Mittel mehrere Tage bis zu ein paar Wochen einnehmen, um einen positiven Effekt festzustellen. Sollte man nach einer längeren Einnahme der CBD-Produkte noch immer keine Wirkung verspüren, dann kann dies ein Indikator sein die Dosis anzupassen.

Zumeist sind CBD-Produkte aus dem Handel nicht sehr stark konzentriert. Außerdem spielt das individuelle Endocannabinoid-System eine wichtige Rolle, ob und wann man die ersten Erfolge verspürt. Auch hier gilt – nicht zu früh aufgeben.

4. Die falsche Darreichungsform

CBD gibt es in den unterschiedlichsten Darreichungsformen als

  • Ă–l
  • Paste
  • Creme/Salbe
  • Kapseln
  • Globuli
  • E-Liquids

Je nach Darreichungsform wird das CBD unterschiedlich vom Körper absorbiert, sodass die Wirkung unterschiedlich ausfällt und andauert. Man sollte daher verschiedene Darreichungsformen ausprobieren, um das richtige CBD-Produkt für sich zu finden.

Entscheidend hierbei ist auch, ob es sich beim CBD-Produkt um ein CBD-Isolat oder ein Vollspektrum Extrakt handelt. Isolate sind in der Regel weniger wirkungsvoll, da das Vollspektrum Extrakt neben dem Cannabidiol noch weitere Cannabinoide sowie Mineralien, Vitamine und Flavonoide enthält.

An dieser Stelle muss auch nochmals erwähnt werden, dass CBD-Produkte keine psychoaktive Wirkung haben und man daher auch die Wirkung nicht so leicht wahrnimmt. Vielfach zeigt sich eine Wirkung in der Linderung von Beschwerden, man fühlt sich aktiver oder kann nachts besser schlafen. Es ist also wichtig, dass man die CBD-Produkte regelmäßig und über einen längeren Zeitraum einnehmen muss.

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5. Die schlechte Qualität der CBD-Produkte

CBD ist nicht gleich CBD. Die Produkte unterliegen den verschiedenen Qualitätsstandards, sodass es durchaus vorkommt, dass man ein Mittel mit mangelhafter Qualität erworben hat. Hier sollte man sich an Erfahrungsberichten von anderen orientieren und verschiedene CBD-Produkte ausprobieren.

Bei einigen CBD-Produkten werden die Wirkstoffe nicht sauber extrahiert oder es werden zu wenig Pflanzen für die Extraktion genutzt. Daher ist es wichtig, dass man einem seriösen Händler vertraut und sich nicht auf Billig-Produkte verlässt. Bei Letzteren ist es durchaus möglich, dass die Angabe des Wirkstoffgehaltes nicht der Wahrheit entspricht, nur um ein hochwertiges Produkt vorzugaukeln.

Sind CBD-Produkte das richtige Mittel?

Diese Frage muss man sich natĂĽrlich auch stellen, wenn man sich fĂĽr ein CBD-Produkt entscheidet. Die meisten Nutzer der CBD-Produkte sind an den entspannenden und beruhigenden Eigenschaften des Mittels interessiert. Erwartet man bewusst zu viel von den CBD-Produkten, kann es vorkommen, dass die Wirkung auf der Strecke bleibt.

Zusammenfassung

Gerade in den letzten Jahren setzen immer mehr Menschen mit Schmerzen und Ă„hnlichem auf CBD. Sie erhoffen sich nebenwirkungsfrei eine Linderung ihrer Schmerzen und eine Verbesserung ihrer Befindlichkeiten. Nicht immer trifft dies zu, was an den verschiedensten GrĂĽnden liegen kann.

Die häufigsten Fragen / FAQ

đź•° Wann wirkt CBD-Ă–l bei Depressionen?

Leider gibt es aktuell keine klinischen Studien und damit auch keine wissenschaftlichen Belege wann und ob CBD-Ă–l bei Depressionen positive Effekte hat.

🤢 Für was ist CBD gut?

Da CBD beruhigend und krampflösend wirkt, hilft es vor allem bei Übelkeit, Angstzuständen und Schmerzen.

⏳ Wie schnell wirkt CBD?

Leider lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Dies hängt ganz davon ab, in welchem Bereich Sie CBD einsetzen wollen, welchen CBD-Gehalt z.B. ihr Öl hat, aber auch welche Darreichungsform sie wählen.

đź’§ Wie viele Tropfen CBD-Ă–l sollte man einnehmen?

Bei der Dosierung ist unbedingt auf den CBD-Gehalt im Öl zu achten. Bei Schmerzen wäre z.B. eine Empfehlung täglich 2×4 Tropfen CBD-Öl mit einem Gehalt von 10% einzunehmen.

Artikelbild: Kanjana Kawfang / Bigstock.com

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