CBD-Öl

CBD-Öl als Hanföl-Extrakt. Eine Flasche mit 10 ml CBD-Öl enthält ca. 300 Tropfen. Das Hanföl sollte vor Gebrauch immer gut geschüttelt und die Flasche stets dunkel aufbewahrt werden.

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Was ist CBD-Öl?

Die einen suchen nach CBD-Öl, andere wollen CBD-Kapseln mit Cannabidiol finden, der Dritte trinkt gern Tee. Es ist ein Hype um CBD-Produkte entstanden. Immer mehr Produkte tauchen mit diesem Naturstoff auf, der zahlreiche Wirkungen haben soll. Doch was ist CBD eigentlich? Ist CBD wirklich ein Wundermittel? Bei welchen Beschwerden kann es eingesetzt werden? Und was sagt eigentlich der Gesetzgeber?

Die folgenden Zeilen klären ausführlich über CBD auf, zeigt dessen Anwendungsbereiche, die Forschungslage sowie auch aktuelle gesetzliche Entwicklungen.

Cannabidiol oder CBD

Cannabidiol (CBD) ist ein Phytocannabinoid, das im Jahr 1940 entdeckt wurde. Es ist neben Tetrahydrocannabinol (THC) eines von 113 bisher identifizierten Cannabinoiden in Hanfpflanzen und macht bis zu 40 % des Pflanzenextrakts aus. Seit 2019 gibt es umfassende klinische Forschung für CBD zu Angst, Kognition, Bewegungsstörungen und Schmerzen. In den ersten Auswertungen wird ein Zusammenhang zwischen der Linderung von Schmerzen und Angst mit CBD hergestellt.

Cannabidiol kann auf verschiedene Arten eingenommen werden, unter anderem durch orale Einnahme durch den Mund in Form von Ölen oder Kaspeln oder durch Einatmung von Cannabisrauch oder -dampf .

CBD versus Droge – Was Hanf, Haschisch und Co. wirklich sind

Hanf ist gleich Cannabis und damit gleich der Droge? Nein. Cannabis wird umgangssprachlich immer noch gleichgesetzt mit einem illegalen Rauschmittel. Doch Hanf ist nicht gleich Hanf, hier kommt es auf die richtige Unterscheidung an: Nutzhanf oder auch Industriehanf umfasst alle Sorten der Gattung der Cannabispflanze, die sich jedoch in sich deutlich unterscheiden. Vor allem die Hanfart „Cannabis sativa“ ist von dem indischen Hanf „Cannabis indica“ zu differenzieren – letzter wird vor allem als Drogen- und Medizinpflanze eingesetzt, während Erster vor allem in der Textilindustrie, Nahrungsmittelindustrie und auch bei Kunststoffen Anwendung findet.

In der Europäischen Union stehen 52 zertifizierte Hanfsorten für den Nutzanbau zur Verfügung. Der große Unterschied dieser Pflanzen zu anderen Hanfsorten ist, dass sie einen hohen Faseranteil von 30 bis 40 Prozent haben. Im Gegensatz dazu weisen sie nur einen geringen THC-Anteil von weniger als 0,2 Prozent auf – was eine Weiterverwendung zu Haschisch oder Marihuana ausschließt.

In der Europäischen Union ist daher Nutzhanf zugelassen, der zwar hohe Mengen an CBD enthält, aber die zugelassene Menge von THC von weniger als 0,2 Prozent nicht überschreitet.

Cannabis – schon seit Jahrtausenden eine Heilpflanze!

Die Hanfpflanze steht nicht erst seit gestern im Fokus der Medizin, schon vor Tausenden von Jahren war die positive Wirkung von Cannabis auf den menschlichen Körper bekannt. Seinen Ursprung hat die Verwendung höchstwahrscheinlich in China. So soll bereits der chinesische Mythologe Urkaiser Shennong vor rund 5000 Jahren auch das Harz der Cannabisblüte als Heilmittel in seinen Aufzeichnungen aufgeführt haben.

In Indien wurde Cannabis als Opfergabe und Heilmittel bereits 2000 Jahre vor Christus verwendet. Im Mittelalter finden sich unter anderen bei Hildegard von Bingen Erwähnungen der Heilpflanze. Und im 19. Jahrhundert lancierte Cannabis in Europa und den USA zum meist verkauften Arzneimittel in den Apotheken überhaupt: Cannabisextrakte und Cannabistinkturen machten zwischen 1842 und 1900 die Hälfte aller verkauften Arzneimittel aus. Bis 1950 wurden über 100 verschiedene Cannabispräparate angeboten.

Die Wirkung wurde weithin beobachtet, doch warum Hanf positive Effekte bei Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma, Epilepsie, Angst- und Schlafstörungen auslösen konnte – das wurde erst Ende des vergangenen Jahrhunderts entdeckt und erforscht. Denn der Fund des sogenannten Endocannabinoidsystems ermöglichte erstmals Wissen über das Zusammenspiel der Bestandteile der Hanfpflanze mit dem menschlichen System – und damit auch über die Wirkung von CBD.

Was ist das Endocannabinoidsystem?

Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist ein Bestandteil des Nervensystems und unter anderem für das Immunsystem und die Schmerzlinderung verantwortlich. Hier existieren unterschiedliche Rezeptoren, die durch eine Stimulierung bestimmte Befehle an die Systeme und Nervenzellen in Gehirn und Körper schicken.

Besonders bekannt sind aktuell die Cannabinoidrezeptoren CB₁ und CB₂ – doch die Forschung ist jung und die Existenz weiterer Rezeptoren längst nicht ausgeschlossen. Der CB₁-Rezeptor ist dabei für die Steuerung von menschlicher Koordination, Bewegung, Schmerzen, Emotionen, Denken, Stimmung, Erinnerung und Appetit verantwortlich, während der CB₂-Rezeptor vor allem für das Immunsystem, bei Entzündungen und Schmerzen agiert.

Rezeptoren sind sogenannte Signalempfänger, verbindende Stoffe, wie hier die Cannabinoide und werden als Agonisten bezeichnet. Trifft ein Agonist auf den entsprechenden Rezeptor, wird ein Befehl an die Zellen weitergegeben, um eine entsprechende körperliche Reaktion auszulösen.

Cannabinoidrezeptoren finden sich an vielen Stellen im menschlichen Körper. Daher können die Substanzen vielerorts unterschiedliche Wirkungen auslösen.

CBD-Wirkung: Wie und wie lange wirkt CBD?

Die Wirkung von CBD ist individuell und bei jedem Menschen unterschiedlich. Das liegt daran, dass die Dauer und das Einsetzen der Wirkung von zahlreichen Faktoren abhängig ist, die in den folgenden Abschnitten erklärt werden:

  • verschiedene Darreichungsformen
  • Dosierung und Produktqualität
  • körperliche Voraussetzungen
  • Art und Schwere der Beschwerden

Abhängigkeit von unterschiedlichen Darreichungsformen

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Produkte, die rezeptfrei und völlig legal erworben werden können. Die einen greifen zu CBD-Hanföl, andere bevorzugen lieber Kapseln zum Schlucken. Jedes dieser unterschiedlichen Mittel sorgt für diverse Wirkungszeiten, da die Stoffe unterschiedlich schnell in die körperlichen Systeme gelangen. Auch unterscheidet sich die Wirkungsweise von einem Vollspektrum-Produkt (z. B. Hanfextrakt mit weiteren Bestandteilen neben CBD) und einem CBD-Isolat (reines CBD ohne Vitamine, Terpene und Co).

Form Aufnahme im Körper Wirkungsbeginn Wirkungsdauer
CBD-Öl Oral/Mund 15 bis 60 Minuten 4 – 6 Stunden
CBD-Kapseln Schlucken/Dünndarm 30 Minuten bis 2 Stunden 6 – 8 Stunden
CBD-Liquids Inhalation/Lunge sofort 2 – 4 Stunden
CBD-Kosmetik Toptisch/Haut 15 Minuten 2 – 4 Stunden
CBD-Kaugummis Oral/Mund 10 bis 15 Minuten 2 – 4 Stunden

Experten sprechen hier oft von der sogenannten Bioverfügbarkeit. Diese gibt an, wie schnell und in welchem Umfang ein aufgenommener Stoff zur Verfügung steht. Eine hohe Bioverfügbarkeit ist daher wichtig – bei der Inhalation ist sie am größten.

Schneller Wirkungseinsatz von CBD-Öl durch sublinguale Aufnahme

CBD-Hanfsamenöl ist eines der häufigsten und beliebtesten Produkte auf dem Markt. Es hat den Vorteil, dass es schnell durch Schleimhäute aufgenommen wird. Vor allem bei Flaschen mit Pipetten besteht die Möglichkeit, das CBD-Öl unter die Zunge (sublingual) zu tropfen. Hier sollte die Flüssigkeit einige Zeit (bis zu einer Minute verweilen), damit die Substanzen durch ein Trägeröl bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können. Die dort befindlichen Blutgefäße leiten das Cannabidiol schnell in den Blutkreislauf ein. Die Wirkung setzt hier nach rund 15 bis 60 Minuten ein.

Wird das Öl heruntergeschluckt, gelangt es in den Magen, wo es verarbeitet und zersetzt wird. Auf diesem Weg dauert es länger, bis das CBD seine Wirkung entfalten kann: circa 50 bis 75 Minuten. Die Wirkungsdauer wird bei CBD-Ölen mit vier bis sechs Stunden angegeben.

Langanhaltende Wirkung von CBD-Kapseln im Körper

CBD-Kapseln sind meist Öle, die von einer Hülle umgeben sind. Sie sind vordosiert und werden mit etwas Flüssigkeit geschluckt. Die Wirkung entfaltet sich jedoch erst im Dünndarm, dort gelangen sie in den Blutkreislauf. Denn die Hülle muss bei dieser Form durch den Körper erst zersetzt werden. Dadurch setzt eine Wirkung erst später als vergleichsweise bei Öl. Nach rund 30 bis 90 Minuten können die ersten Effekte festgestellt werden. Jedoch wird dieser Form eine lange Wirkungsdauer zugeschrieben: sechs bis acht Stunden soll die Wirkung von CBD-Kapseln anhalten.

Sofortiger Wirkungseinsatz von CBD-Liquids durch Inhalation

CBD-Liquids sind für die Inhalation geeignet. Mit entsprechenden Hilfsmitteln (E-Zigarette, Vaporizer) gelangt der Wirkstoff über die Lunge in das menschliche System. Auch CBD-Blüten können in selbstgedrehten Zigaretten geraucht werden. Die Wirkung setzt hier oft sofort ein, hält jedoch nur zwei bis vier Stunden an. Der Nachteil dieser Aufnahme sind Nebeneffekte: Durch das Inhalieren mit Hilfsmitteln gelangen auch andere Stoffe wie beispielsweise Teer in den Körper. Auch ist eine gleichbleibende Dosierung bei dieser Art der Aufnahme nur schwer zu regulieren.

Gezielte Wirkung von CBD-Kosmetika auf der Haut

Der Vorteil von Salben und Cremes mit CBD ist die spezifische Anwendung. Sie werden auf die Haut aufgetragen – am besten dort, wo beispielsweise Beschwerden wie Akne und Neurodermitis auftreten. Hier kann das CBD über die Haut schon nach 15 Minuten lokale Effekte bewirken. Das CBD gelangt bei der topischen Anwendung im Gegensatz zu anderen Einnahmemethoden nicht in den Blutkreislauf. Die Wirkungsdauer ist mit zwei bis vier Stunden zudem ebenfalls begrenzt.

Schneller Einsatz der Wirkung durch Kauen

Auch Kaugummis mit CBD gibt es inzwischen auf dem Markt. Darunter sind mit CBD infudierten Hanföl-Kaugummis zu verstehen, die oft mit einem Minzgeschmack versehen sind. Diese haben in der Regel rund 10 mg CBD. Im Kaugummi befindet sich ein Emulgator, der sorgt, dass das CBD über den Speichel abgebaut wird – somit wird das CBD nicht durch heruntergeschluckten Speichel erst im Verdauungstrakt verstoffwechselt, sondern direkt über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf geführt. Daher setzt die Wirkung relativ zügig nach zehn bis 15 Minuten ein.

Abhängigkeit von der Dosierung und Produktqualität

Es gibt zahlreiche verschiedene Produkte auf dem Markt, die auch in ihrer Konzentration variieren. Öle werden beispielsweise mit einer CBD-Konzentration zwischen 2 und 25 Prozent angeboten. Davon hängt auch die Dosierung und damit die Wirkung von Cannabidiol ab. So mancher Betroffener merkt nach zwei bis fünf Tropfen eines 5-prozentigen Öls zunächst keinerlei Effekt. Wird die Dosis erhöht oder ein Produkt mit höherer Konzentration verwendet, kann die Wirkung bereits schneller und deutlicher einsetzen.

Auch die Produktqualität ist ein wichtiges Merkmal. Mindere Qualität kann auch die Wirkung beeinflussen. Wer CBD verwenden will, sollte daher auf die Qualität in der Herstellung achten. Hier können Zertifikate, Angaben zu Inhaltsstoffen, Untersuchungen, Laboranalysen und Qualitätssicherung wichtige Wegweiser sein.

Abhängigkeit von der körperlichen Verfassung

Menschen sind individuell. Daher reagiert auch jeder Körper unterschiedlich auf CBD. Das macht die generelle Pauschalisierung dessen Wirkung unmöglich. Die körperliche Verfassung eines jeden unterscheidet sich von anderen. Der eine hat einen schnellen Stoffwechsel, bei dem anderen arbeitet dieser langsamer. Auch Gesundheitszustand und Körpergewicht können sich auf die Wirkungsweise von CBD niederschlagen. Daher ist die Wirkung von Mensch zu Mensch immer individuell und unterschiedlich.

Abhängigkeit der Wirkungsdauer von den Beschwerden

Zudem spielen die Art der Beschwerden bei der gewünschten Wirkung von CBD eine wichtige Rolle. Die positiven Effekte sollten beispielsweise bei akuten Migräneattacken schnell und stark einsetzen, während bei chronischen Schmerzen eine lang anhaltende Wirkung essenziell ist. Für Migräne kann die Inhalation beispielsweise von Vorteil sein. Öle und Kapseln hingegen sind für lang anhaltende Schmerzen günstig, die sich eher langsam anbahnen.

Wer CBD als Einschlafhilfe nutzen will, kann beispielsweise auf Tees zurückgreifen, die am Abend eine entspannende Wirkung entfalten. Aber auch der Vaporizer kann zu beschleunigter Müdigkeit führen. Öle brauchen eine längere Zeit, bis sie wirken: Einige Tropfen nach dem Putzen der Zähne können sich durchaus erst nach der Gute-Nacht-Lektüre bemerkbar machen. Kapseln hingegen sind für das Durchschlafen von Vorteil.

CBD kann auch bei Haustieren eingesetzt werden. Öle wirken auch bei Hunden und Katzen deutlich schneller und halten vier bis sechs Stunden an. Wer Leckerlis verwendet, muss rund 45 Minuten warten, bis die Effekte einsetzen. Diese wirken auch nicht so lang.

Kann die Verweildauer im Körper erhöht werden?

Mit einigen Stunden Wirkungszeit sind die positiven Effekte von CBD nach einmaliger Einnahme begrenzt. Experten empfehlen daher, dass CBD zwei- bis dreimal täglich eingenommen werden sollten. Zudem gibt es erste Studien, die zeigen, dass die Einnahme über einen längeren Zeitraum auch die Verweildauer des Wirkstoffes im Körper verlängern kann.

Generell wird gesagt, dass der menschliche Körper rund zwei bis fünf Tage braucht, um CBD wieder vollständig abzubauen. Die Wirkung hält jedoch längst nicht so lange an. Je mehr CBD jedoch eingenommen wurde, desto länger hält es auch im Körper vor. Die Regelmäßigkeit kann sich daher auszahlen.

Was ist der Terpen-Entourage-Effekt?

CBD-Produkte werden so durch den Entourage-Effekt einzigartig – man spricht hier von einem Terpen-Entourage-Effekt.

Terpene findet man in vielen Früchten und Pflanzen. Es handelt sich um aromatische Kohlenwasserstoffe, die auch in der Cannabispflanze vorkommen. Terpene, Cannabinoide und Flavonoide als pflanzliche Inhaltsstoffe erkennt man am Geruch und am Geschmack. So belegen diverse Studien, dass auch in Limonen Terpene zu finden sind. Diese sorgen wiederum für das seelische Wohlbefinden und dienen dem Stressabbau. Dieses Terpen wird als Limonene bezeichnet und ist das häufigste Terpen in der Cannabispflanze.

Für den Entourage-Effekt vermischen Forscher mithilfe eines chemischen Vorgangs dieses Terpen mit den Cannabinoiden (THCA, CBDA, CBCA, CBC, CBG), damit eine intensivere Wirkung des Endprodukts erzielt werden kann.

Terpene beeinflussen den Anteil von Substanzen, die durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn gelangen. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Terpene die Neurotransmitter des Gehirns direkt beeinflussen können.

Was versteht man unter einem Vollspektrum-Extrakt?

Als Ganzpflanzen bzw Ganzpflanzen-Medikamente werden Medikamente bezeichnet, die das volle Spektrum der Wirkstoffe von Cannabis als therapeutische Medizin nutzen.
In einem Vollspektrum-Extrakt sind CBD sowie andere Cannabinoide und Terpene enthalten, die jede für sich bestimmte Eigenschaften haben. Liegen diese in einer bestimmten Konzentration vor, können sie eine Wirkung auf den Körper ausüben. Man bezeichnet diese daher auch als Ganzpflanzen.

Neben CBD findet man in der Hanfpflanze auch THC (Tetrahydrocannabinol), welches psychoaktiv ist. Weitere Substanzen in der Pflanzenart sind Tetrahydrocannabivarin (nicht psychoaktiv), Cannabichromen (CBC), Cannabigerol (CBG) und ca. 80 weitere. Den Substanzen, deren Anteil im Nutzhanf sehr gering ist, werden unterschiedliche Wirkungen im menschlichen Organismus zugeschrieben.

Erfahrungsberichte über die Wirkung von CBD

Nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung von CBD sind wichtig – durch die individuelle Wirkungsweise, die bei jedem Menschen anders sein kann, sind auch Erfahrungsberichte von Anwendern eine hervorragende Informationsquelle. Noch gibt es nur wenige Plattformen, auf denen sich ausgetauscht werden, jedoch wächst die Anzahl immer mehr. Hier finden sich Erfahrungen bei einer Vielzahl von Problemen – und wie die Wirkung von CBD helfen kann.

„Schmerzlinderung bei Arthrose, Migräne und Halswirbelsyndrom“, „neue Lebensqualität trotz Hirntumor“ und „fantastische Wirkung bei Augenleiden“ sind nur einige Berichte von vielen Anwendern. Ein Blick lohnt sich, wer mehr über die Wirkung von CBD wissen möchte.

Wirkt CBD bei Hunden?

Was für den Menschen gilt, kann für den Vierbeiner nicht verkehrt sein. Dies mag zwar nicht in jeder Weise stimmen – bei CBD-Öl für Hunde ist dies aber auf jeden Fall gegeben. Auch beim Hund wirkt das Mittel durch seine Verbindung zum endocannabinoiden System des Körpers. Es dockt an die Rezeptoren an, wodurch es seine Wirkung im Nervensystem entfaltet. Dabei wirkt es sich nicht nur auf einzelne Transmitter aus, sondern sorgt für eine gesunde Funktion des Nervensystems, da es den Spiegel aller wichtigen Botenstoffe zu einer gesunden Funktion ausgleicht.

Kein Wunder also, dass der Wirkstoff auch beim Hund für zahlreiche Linderungen sorgen kann. Die Einnahme des Öls für den Vierbeiner wird bei den folgenden Beschwerden empfohlen:

  • Altersschwäche
  • Ängste
  • Appetitlosigkeit
  • Depressionen
  • Epilepsie
  • Infektionen
  • Juckreiz
  • Krebserkrankungen
  • (chronische) Schmerzen, insbesondere Gelenkschmerzen
  • Verdauungsschwierigkeiten
  • Wunden

Hunde können unter ganz ähnlichen Symptomen leiden wie wir Menschen. Sie können Ängste verspüren und sogar depressiv werden. Gerade, wenn das Jahresende bevorsteht und draußen fröhlich Feuerwerkskörper in die Luft geschossen werden, ist einigen Vierbeinern gar nicht nach Feiern zu Mute. CBD-Öl kann die Aufregung mindern und schont nicht nur die Nerven des Vierbeiners, sondern auch die des Hundehalters. Doch nicht nur an Silvester – Cannabidiol aktiviert zu jeder Jahreszeit die Rezeptoren im Gehirn, die für Stressminderung, Ausgeglichenheit und Ruhe zuständig sind.

Hunde sind ebenso wie wir Menschen schmerzempfindlich und können ebenso an Entzündungen und Verschleiß der Gelenken leiden. Auch hier hilft CBD und ist ebenfalls wirksam gegen begleitende Symptome wie Schlaflosigkeit und Übelkeit. Daneben kann der Wirkstoff aus der Hanfpflanze zusätzlich den Appetit anregen. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn ein Hund nach einer überstandenen Krankheit wieder zu Kräften kommen soll und eine ausreichende Menge an Nahrung benötigt, um mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt zu werden. CBD-Öl für Hunde kann daher appetitanregend wirken, damit der Hund schnell zu neuer Energie kommt.

CBD-Öl auf Rezept – übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es in Deutschland noch kein zugelassenes cannabishaltiges Fertigarzneimittel. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Ärzte im Einzelfall eine verschreibungspflichtige Rezeptur nach NRF mit den Inhaltsstoffen der Cannabispflanze nicht verschreiben können.

Damit der Arzt ein CBD-Präparat verschreiben darf und die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen werden, muss man einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Antrag sollte in jedem Fall darauf hingewiesen werden, dass andere Therapien bereits ohne Erfolg durchgeführt wurden und die Symptome der Erkrankung nicht gelindert werden konnten.

Nur unter solchen Voraussetzungen werden die Kosten für eine Therapie mit Cannabis als Medizin übernommen. Experten raten hier zu folgendem Vorgehen:

  • Informationen sammeln, welche Symptome können gelindert werden
  • Kontakt zur Krankenkasse aufnehmen und klären, welche Unterlagen benötigt werden
  • Mit dem Arzt die Therapie mit Cannabis besprechen und sich ein Privatrezept ausstellen lassen
  • Die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse beantragen
  • Das Privatrezept durch ein kassenärztliches Rezept vom Arzt ersetzen lassen
  • Mit der Apotheke bezüglich einer Kaufberatung Kontakt aufnehmen

 

 

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