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Das müssen Sie über CBD Blüten wissen

Die Konzentration an CBD (Cannabidiol) ist in den Blüten mit etwa 10 % am höchsten. CBD ist ein Cannabinoid der Hanfpflanze und löst anders als THC (Tetrahydrocannabinol) keinen Rausch aus, da es keine psychotropen (psychoaktiven) Stoffe enthält oder einen nur sehr geringen Teil. CBD wird vorrangig aus gesundheitsfördernden Gründen genommen.

Es gibt über 100 verschiedene Phytocannabinoide (pflanzliche Cannabinoide) aus der Gruppe Terpenphenole in der Hanfpflanze. Die Blüten enthalten neben CBD 150 weitere Terpene und Cannabinoide. Die wohl bekanntesten sind CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol oder Dronabinol). Die Blüten von Nutzhanf werden nach der Ernte getrocknet und können gleich in den Verkauf.

Nutzhanf ist eine sehr robuste Pflanze und benötigt keinerlei Dünger oder besondere Aufwendung.

Wie und wo wirken CBD-Blüten?

Bei intensiven Untersuchungen von Cannabinoiden stellten Forscher fest, dass es ein Endocannabinoid-System in unseren Körpern gibt und der Mensch auf bestimmte Botenstoffe reagiert und diese verstoffwechseln kann. Damit wurde ein Durchbruch in der Humanmedizin erzielt. Verschiedenste Krankheiten können durch CBD-Produkte, unter anderem auch Blüten, Symptome gelindert werden. Nicht nur bei Infektionskrankheiten helfen CBD-Produkte, auch bei folgenden Krankheiten und Beschwerden wird CBD eingesetzt:

  • MS-Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Angststörungen
  • Krebserkrankungen
  • Tourettesyndrom
  • Epilepsie
  • chronischen Schmerzen
  • Schlafprobleme
  • Übelkeit
  • Arthrose
  • Schizophrenie
  • Entzündungen
  • Übergewicht

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und umfasst zwei Rezeptoren, genannt Cannabinoidrezeptor CB1 und CB2. Der CB1-Rezeptor befindet sich im Nervengewebe, vorrangig im Kleinhirn. CB2 ist in den Zellen des Immunsystems zu finden. Das Endocannabinoid-System ist so umfangreich, dass es noch nicht umfassend erforscht wurde. Sicher ist, dass durch die Wirkungsweise von CBD im Körper bereits Erfolge in der Krebstherapie erzielt wurden.

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Appetitlosigkeit und Erbrechen können damit therapiert werden, da Botenstoffe an den Rezeptoren CB2 andocken. Forschungen haben ebenfalls ergeben, dass der CB1-Rezeptor im Kleinhirn für die Löschung von Erinnerungen wichtig ist. Dies könnte ein Durchbruch in der Behandlung von Angsterkrankungen sein. CBD kann als Bestandteil von Substanzen verwendet werden, die Angstzustände lindern oder Panikattacken abschwächen, sogar Anfälle bei Epilepsie oder Parkinson können minimiert werden.

Die Wirkungsweise von CBD ist als angenehm von Patienten beschrieben worden. CBD beruhigt und wirkt schlaffördernd, entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. In Deutschland sind CBD-Produkte legal und können auf dem freien Markt gekauft werden. Die Darreichungsformen sind breit gefächert. Es werden Kapseln, Tropfen, Hanföl, Salben, Kristalle oder eben Blüten als Tabakersatz angeboten.

Die umfassende Wirkungsweise von CBD wird sich in Krebstherapien zunutze gemacht. Gerade bei Chemotherapien wird CBD eingesetzt damit es dem Patienten bei starker Übelkeit schnell Linderung verschafft. Bei einigen Krebstumoren wurde nachgewiesen, dass der Heilungsprozess beschleunigt wurde und das CBD eine positive Reaktion auf einige Tumore hat. Sie werden im Wachstum gehemmt oder verschwinden ganz. Weitere Anwendungsgebiete für Cannabinoide werden nach wie vor erforscht.

Bereits belegt sind die Fakten, dass CBD hilft, Entzündungsreaktionen im Körper zu lindern, da es zur Aufrechterhaltung eines gesunden Stoffwechsels beitragen kann.

Die Einnahme von Hanf-Blüten

In der Regel werden Hanfblüten zerkleinert und wie Tabak in einer CBD-Zigarette geraucht. Da rauchen, aber grundsätzlich nicht gesundheitsfördernd ist, wird empfohlen die CBD-Blüten zu verdampfen. Ein Vaporizer kann dabei helfen, das CBD und andere etherische Wirkstoffe schonend aus der Blüte zu lösen.

Aber auch die Zubereitung als Tee ist möglich, da ebenfalls bei diesem Verfahren die Inhaltsstoffe nicht verbrannt werden, wie beim Rauchen. Die Produktpalette bei CBD-Tees ist vielfältig und kann aromatisiert werden, unter anderem mit Fruchtaromen. In anderen Lebensmitteln kann CBD ebenfalls enthalten sein, auch Kaugummis und Schokoladen werden zum Beispiel verkauft.

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Die Dosierung von Hanfblüten bei der Teezubereitung ist einfach, die zerkleinerten Blüten, ca. ein gehäufter Teelöffel, werden in einem viertel Liter Wasser 15 Minuten aufgekocht. Der Deckel muss aber auf dem Topf bleiben, damit sich die Dämpfe mit den Wirkstoffen im Topf halten. Zu diesem Sud wird noch ein Teelöffel Fett hinzugegeben, etwa Kokosfett. Dadurch werden die Terpene an das Fett gebunden und können vom Körper besser aufgenommen werden.

Auch wenn es verschiedene Hanfsorten gibt, wird die Blüte ausschließlich vom Nutzhanf verwendet. Da auf den THC-Gehalt geachtet werden muss, sollten keine Produkte erworben werden, die über 0,2 % THC enthalten. CBD als Hauptwirkstoff ist verpflichtend. Auch bei Vollspektrum-Präparaten sollte ausdrücklich auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Nur bei Isolaten ist reines CBD enthalten.

In Deutschland sind CBD-Produkte nicht als Medikament zugelassen, daher wird die Blüte meist als Tabakersatz verkauft.

Nebenwirkungen von CBD-Blüten

Nebenwirkungen von Hanfblüten sind kaum bekannt. Langzeitbeobachtungen gibt es noch nicht, aber man geht davon aus, dass ein sehr starker Konsum von Cannabinoiden, wie beispielsweise THC, zu langfristigen und nicht mehr rückgängig machenden Störungen im Gehirn führt. Da CBD-Blüten keinen bis nur einen geringen THC-Gehalt aufweisen, wird es zu keinen Nebenwirkungen kommen. Auch der Rauschzustand zählt als Nebenwirkungen, dieser kommt aber bei der Nutzung von CBD-Präparaten nicht vor.

Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten, bevor man mit Hanf-Blüten beginnt, mit einem Hausarzt abgeklärt werden. Im besonderen Maße sollte vor Operationen erwähnt werden, dass man CBD-Substanzen zu sich genommen hat, da CBD eine Wechselwirkung mit Adenosin hat, welches häufig in Narkosemitteln verwendet wird. Es kann zum Herzstillstand kommen, da die Wirkung des Adenosins von CBD verstärkt wird.

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Die Legalität von Hanf-Produkten, ist im Betäubungsmittelgesetz geklärt. CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % sind legal in Deutschland.

Zusammenfassung

CBD-Präparate werden immer häufiger als gesundheitsfördernd beworben. Die Forschungen zeigen bereits, dass sie in vielen Bereichen Einsatz finden. Wer sich für CBD-Blüten entscheidet, kann sie in verschiedenster Weise konsumieren, als Tee oder mit einem Vaporizer. CBD-Blüten sind legal in Deutschland, vorausgesetzt der THC-Gehalt liegt unter 2 %. Erwerben kann man solche CBD-Mittel fast überall, in Apotheken oder im Internet. Man sollte aber nicht auf eine Beratung vor Ort verzichten und gegebenenfalls Kundenrezessionen aufmerksam lesen.

Artikelbild: fukume / Bigstock.com

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