CBD-Tabletten: Test, Wirkung, Anwendung & Studien

CBD-Öl und CBD-Tabletten sind gerade in aller Munde. Das Angebot für diese Produkte wird immer größer, mehr und mehr Hersteller drängen auf den Markt. Gar nicht so einfach, da die Übersicht zu behalten.

Wir von Gesundheitszentrale wollen Dir hier einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu CBD-Tabletten geben, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. In unserem CBD-Tabletten Test findest Du außerdem unsere Testsieger.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD-Tabletten gehören zu den am meisten diskutierten Produkten auf dem Gesundheitsmarkt.
  • Vor dem Kauf solltest Du dich über die verschiedenen Produkteigenschaften informieren, z. B. Qualitätsmerkmale, Darreichungsform, Herkunft und Herstellungsweise.
  • Beim Kauf entscheidest Du dich idealerweise nach Anwendungsgebiet, persönlicher Neigung und Qualität für ein bestimmtes Produkt.

Kauf- und Bewertungskriterien für CBD-Tabletten: Darauf solltest Du beim Kauf achten!

Hersteller und Sorten von CBD-Tabletten gibt es viele. Eine Übersicht über die verschiedenen Kaufkriterien findest Du hier. So kannst Du die verschiedenen CBD-Tabletten besser miteinander vergleichen.

  • Wirkstoffkonzentration und Wirkstoffgehalt
  • Qualität
  • Anbieter
  • Herkunft
  • Inhaltsstoffe
  • Erfahrungsberichte

Wirkstoffkonzentration und Wirkstoffgehalt

Die Konzentration von CBD-Tabletten kann produkt- und anbieterabhängig unterschiedlich sein. So sind CBD-Tabletten mit unterschiedlichen Milligrammangaben an Cannabidiol, also CBD, auf dem Markt, die einen erheblichen Einfluss auf die Wirksamkeit des Produktes haben können.

Qualität von CBD-Tabletten

Je nach Herkunftsland und Anbauart der Inhaltsstoffe, Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren, Lager- und Transportdauer können zwischen den verschiedenen Produkten große Unterschiede bestehen. Viele Hersteller sind hier aber transparent und geben Nutzern auch vor dem Kauf vielfältige Informationen zu allen möglichen Fragen.

Hanfpflanze CBD-Qualität
Je nach Anbaugebiet der Hanfpflanze können Unterschiede in der Qualität auftreten. Auch lange Lagerdauern können die Wirkung beeinträchtigen / Artikelbild: friend beholding (Bigstockphoto)

Anbieter von CBD-Tabletten

Jeder Anbieter von CBD-Tabletten versucht natürlich, seine Marke und sein Produkt als einzigartig und von besonders hoher Qualität zu vermarkten. Zwischen den Anbietern bestehen aber zum Teil erhebliche Unterschiede. So können die Qualität der Rohstoffe und die Lieferketten ganz unterschiedlich sein, was sich zum Beispiel auch im Preis zeigen kann. Da Deutschland eines der Länder mit den höchsten Qualitätsstandards für Lebens- und Arzneimittel ist, kannst Du sichergehen, dass Du bei Anbietern aus Deutschland eine hohe Qualität erhältst.

Herkunft von CBD-Tabletten

An die Herkunft der Inhaltsstoffe ist ebenso wie an das Herstellungsland und -verfahren auch die Qualität der CBD-Tabletten gebunden. So existieren länderabhängig unterschiedliche Qualitätsstandards und Zertifizierungsrichtlinien, die einen großen Unterschied in der Qualität und Wirksamkeit der CBD-Tabletten ausmachen können.

Inhaltsstoffe von CBD-Tabletten

Je nach Anbieter und Produkt können für die Füllung, die Optik und die Haltbarkeit der CBD-Tabletten verschiedene Hilfsstoffe eingesetzt werden, um ein optimiertes Produkt zu erhalten. Sie müssen jedoch in der Liste der Inhaltsstoffe angegeben werden, sodass Du dich hier ebenfalls informieren kannst.

Ratgeber: Was du vor dem Kauf wissen musst

Damit Du alle wichtigen Informationen über die Wirksamkeit und Eigenschaften von CBD-Tabletten auf einen Blick hast und auch die wissenschaftlichen Hintergründe kennst, wollen wir Dir mit den Informationen in den folgenden Abschnitten eine kleine Hilfestellung geben.

Was sind CBD-Tabletten?

CBD-Tabletten sind in eine Form gepresste, konzentrierte Wirkstoffe aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze (der wissenschaftliche Name lautet Cannabis sativa L.). Genau wie sein biochemischer Bruder THC (Tetrahydrocannabidiol) ist CBD (Cannabidiol) ein medizinisch wirksamer Stoff, der aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. CBD-Tabletten sind nicht zu verwechseln mit CBD-Kapseln, die in ihrer Hülle den Wirkstoff meistens in Form von CBD-Öl, also in Flüssigform, enthalten. CBD-Tabletten dagegen enthalten den gepressten Wirkstoff oder beispielsweise CBD-Saft in gefriergetrockneter Form.

Wie wirken CBD-Tabletten?

Hier findest Du eine Übersicht darüber, welchen Effekt CBD-Tabletten haben. Da CBD im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten THC nicht psychoaktiv wirkt, sind berauschende oder betäubende Wirkungen auszuschließen. Die Wirkung auf das Wohlbefinden ist dagegen nachgewiesen: zahlreiche Studien bestätigten bereits die positiven Einflüsse auf das Gehirn und das Nervensystem. Viele Nutzer berichten seit ihrer Einnahme von CBD-Tabletten von einer höheren Schlafqualität und einer verbesserten Gesundheit.

Laut Franjo Grotenhermen, einem deutschen Arzt und anerkannten CBD-Experten mit viel eigener Forschung zu dem Thema, stimuliert CBD den Vanilloid-Rezeptor Typ 1, der als „Schmerzrezeptor“ für die Wahrnehmung von schmerzhaften Reizen verantwortlich ist. Der Rezeptor spielt eine große Rolle bei der Entwicklung und Wirkung von herkömmlichen Schmerzmitteln.

CBD unterdrückt chronische Schmerzreize auch durch eine Beeinflussung des Glycin-Rezeptors, welcher die Zellerregbarkeit steuert. Auch Dronabinol (auch Delta-9-Tetrahydrocannabinol genannt), der medizinisch wirksame Bestandteil der Hanfpflanze, wirkt schmerzlindernd. Daneben verfügt der Wirkstoff über weitere therapiefördernde Eigenschaften; so konnten auch eine angstlösende, gegen Übelkeit gerichtete, muskelentspannende und appetitanregende Wirkung nachgewiesen werden. Dabei bietet CBD den Vorteil, erheblich weniger Nebenwirkungen zu zeigen als konventionelle Medikamente, die für denselben Zweck eingesetzt werden.

Innerhalb des körpereigenen Endocannabinoidsystems wird der Abbau des Cannabinoids Anandamid gehemmt, der vor allem mit Regionen des Gehirns interagiert, in welchen Wahrnehmung und Gedankenverarbeitung stattfinden. Auf diese Weise werden also durch CBD die Konzentration und der Fokus geschärft.

Durch CBD wird die Signalwirkung von Adenosin verstärkt, welches als Neurotransmitter die Ausschüttung von belebenden und aktivierenden Neurotransmittern blockiert. Hierbei kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, sodass durch das nun erhöhte Gefäßlumen der Blutdruck sinkt. Adenosin hemmt durch seine Wirkung auf den Hypothalamus auch das Weck- und Wachzentrum des Gehirns, wodurch sich seine schlaffördernde Wirkung erklären lässt. Außerdem ist CBD ein wertvolles und wirkungsvolles Antioxidans und verhindert Schädigungen durch oxidativen Stress ebenso gut wie Vitamin C oder Vitamin E.

Auch kann CBD die Vermehrung von Tumorzellen hemmen und deren Zerstörung fördern, indem das Cannabinoid mit den Cannabinoidrezeptoren reagiert, beispielsweise auf der Hülle von Glioblastomen, den häufigsten bösartigen hirneigenen Tumoren bei erwachsenen Menschen.

Psychoaktiv

Eine psychoaktive Wirkung von CBD ist von wissenschaftlicher Seite ausgeschlossen. CBD kann dich daher nicht betäuben oder berauschen, und auch nicht abhängig machen.

Entzündungshemmend

CBD weist eine entzündungshemmende Wirkung auf und wird daher in vielen Fällen als Ergänzung zu einer medikamentösen Therapie, die sich gegen Entzündungen richtet, eingesetzt.

Beruhigend

CBD wirkt auf das körpereigene Endocannabinoidsystem, welches unter anderem für die Stressregulation zuständig ist. Aus diesem Grund wirkt CBD sowohl beruhigend als auch ausgleichend.

Wie schnell und wie lange wirken CBD-Tabletten?

Abhängig von deinem Körperbau und Stoffwechsel, aber auch je nach Zeitpunkt, an dem Du die CBD-Tabletten einnimmst (zum Beispiel morgens oder abends, nach einem großen Essen oder auf nüchternen Magen), können Wirkungsstart und Wirkdauer variieren.

Anders als bei CBD-Öl, das in Tropfenform eingenommen wird und bereits im Mund über die Schleimhäute aufgenommen wird, gelangt der Wirkstoff aus CBD-Tabletten erst über den Magen ins Blut. Die Wirkung kann bereits nach 20 Minuten, aber auch erst nach 2 Stunden einsetzen, abhängig von den oben genannten individuellen Einflussfaktoren.

Bei welchen Beschwerden ist die Einnahme von CBD-Tabletten sinnvoll?

CBD hat eine ganze Reihe an positiven Wirkungen im menschlichen Körper, dazu gehören auch Einflüsse, die gegen bestimmte Symptome und Beschwerden eingesetzt werden können. Eine Übersicht über die verschiedenen Symptome findest Du hier:

  • Schmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Angstzustände
  • übermäßiger Appetit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bluthochdruck
  • Menstruationsbeschwerden

Schmerzen

Schmerzrezeptoren CBD
CBD kann durch seine Wirkung auf Schmerzrezeptoren Linderung verschaffen, indem es die Schmerzwahrnehmung reduziert. / Artikelbild: Milkos (Bigstockphoto)

Dem CBD-Experten Franjo Grotenhermen zufolge stimuliert CBD den Vanillioidrezeptor Typ 1, der für die Aufnahme schmerzhafter Reize zuständig ist. Von diesem Rezeptor aus erfolgt die Weiterleitung der Information über den schmerzhaften Reiz in Richtung Gehirn, wo die eigentliche Schmerzwahrnehmung ausgelöst wird.

Indem CBD den Vanilloidrezeptor dauerhaft stimuliert, verliert der Rezeptor einen Teil seiner Sensibilität, sodass er weniger empfindlich gegenüber Schmerzreizen ist. So hat CBD das Potenzial, die Schmerzempfindlichkeit und damit die Schmerzwahrnehmung zu verringern.

Konzentrationsstörungen

Entgegen vieler Annahmen stört CBD nicht die Konzentration, sondern steigert sie sogar. Die fälschliche Vermutung kommt wahrscheinlich durch die chemische und ursprüngliche Nähe von CBD zum verwandten THC zustande, welches tatsächlich eine kontraproduktive Wirkung auf den Fokus hat.

Viele Studien haben die positive Wirkung von CBD auf den Schlaf und den Umgang mit Stress bereits nachgewiesen. Da diese beiden Faktoren deine Fähigkeit, dich zu fokussieren, stark beeinflussen können, sind die Studienergebnisse auch für Aussagen über die Konzentration bedeutsam.

Schlafstörungen

Auch wenn die genauen Wirkmechanismen noch Gegenstand aktueller Forschung sind, kann man schon heute sagen, dass CBD ein echter Geheimtipp ist, wenn es um die Behandlung von Schlafproblemen geht. Es wird davon ausgegangen, dass das positive Schlafergebnis mit der Wirkung von CBD-Tabletten auf das körpereigene Endocannabidoidsystem zusammenhängt. Viele Nutzer berichten von leichterem Einschlafen und erholsamerem Schlaf.

Schlafstörungen
Viele Nutzer von CBD berichten von einem besseren Schlaferlebnis. / Artikelbild: photosvit (Bigstockphoto)

Angstzustände

Aufgrund der vermuteten Wirkung von CBD auf das körpereigene Endocannabinoidsystem wird CBD auch bei Angststörungen zunehmend empfohlen. Das Endocannabinoidsystem kann regulierend auf Stimmung und Stressempfinden wirken; Cannabisextrakt soll sich auf den Serotoninrezeptor auswirken. So haben CBD-Tabletten das Potenzial, eine beruhigende Wirkung auf den Körper und die Psyche zu haben, und durch den Zusammenhang mit Serotonin auch gegen Panik- und Angstgefühle zum Einsatz zu kommen. Serotonin ist einer der Neurotransmitter, die bei niedrigem Spiegel für das Auslösen von Angst und Fluchtreflexen, bei hohem Spiegel im Blut aber auch für das Wohlbefinden zuständig sind.

Übermäßiger Appetit

Über den Cannabinoid-1-Rezeptor wird unter anderem der Appetit vermittelt. Da CBD innerhalb des Endocannabinoid-Systems an diesen Rezeptor andockt, kann der Appetit durch CBD-Tabletten abnehmen. Zur Behandlung einer Appetitlosigkeit ist CBD deshalb nicht geeignet.

Übelkeit und Erbrechen

CBD wirkt auf den Serotoninrezeptor und kann so gegen Übelkeit und Erbrechen wirken. Da der Neurotransmitter Serotonin innerhalb des Magen-Darm-Systems unter anderem für die Auslösung von Übelkeit und darauffolgenden Erbrechens zuständig ist, kann CBD durch Einwirken an dieser Stelle Abhilfe verschaffen.

Bluthochdruck

Cannabidiol (CBD) verstärkt die Wirkung von Adenosin, dem Neurotransmitter, welcher die Ausschüttung von anderen, aktivierend wirkenden Neurotransmittern reguliert. Durch die Blockade der belebenden, aktivierenden Neurotransmitter kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, sodass der Blutdruck durch das vergrößerte Gefäßlumen sinkt. So kann CBD bei der Therapie eines erhöhten Blutdrucks helfen.

Menstruationsbeschwerden

Viele Frauen leiden während ihrer Periode unter starken Menstruationsbeschwerden, die sich beispielsweise in Rücken-, Kopf- oder Bauchschmerzen äußern können. CBD verspricht durch seine schmerzlindernde Wirkung hier Erfolge.

Welche Vorteile haben CBD-Tabletten?

Der Vorteil von CBD-Tabletten liegt klar in ihrer einfachen Anwendung. So beklagen sich viele Nutzer der CBD-Tropfen über den bitteren Geschmack und die lange Einnahmedauer, denn CBD-Tropfen sollen im Idealfall etwa ein Minute im Mund behalten werden, bevor sie geschluckt werden können. Hintergrund hierfür ist die gute Aufnahme der Inhaltsstoffe und des Wirkstoffs über die Mundschleimhaut.

Im Falle von CBD-Tabletten fallen sowohl der negative Geschmack als auch die lange Dauer einer einzelnen Einnahme weg. Die Tablette wird flexibel mit einem Schluck Flüssigkeit eingenommen und die Wirkstoffe erst über die Magenschleimhaut aufgenommen. Auch die Dosierung ist leichter im Vergleich zu Tropfen. Während durch die Pipette eine genaue Dosierung der CBD-Tropfen schwierig ist, können die Tabletten bis auf das Milligramm genau eingenommen werden.

Welche Pflanzenteile werden für CBD-Tabletten verarbeitet?

CBD oder Cannabidiol ist in den Blättern und Blüten der weiblichen Hanfpflanze enthalten. Bei der Herstellung von CBD-Produkten wird der Wirkstoff mit Hilfe von Lösungsmitteln aus den Blüten und Blättern des Cannabis extrahiert. Für die Extraktion aus einer Nutzhanfpflanze geeignet sind beispielsweise Isopropylalkohol, Ethanol oder Butan, aber auch CO2. Die extrahierten Bestandteile werden anschließend in einem Pflanzenöl gelöst. In der Regel ist dies Oliven- oder Kürbiskernöl, aber auch Hanföl oder Hanfsamenöl werden hierfür gern genommen. Wenn ein CBD-Extrakt als “Vollspektrum” bezeichnet wird, heißt das, dass sich das gesamte Spektrum der Pflanze im Extrakt befindet. So besteht es dann neben dem Cannabidiol auch aus Terpenen und Flavonoiden.

Welche Darreichungsarten von CBD-Tabletten gibt es?

Wie genau Tabletten aussehen, ist wahrscheinlich jedem bekannt. Wenn es um CBD-Tabletten geht, geht es meistens um den Wirkstoff CBD, der zusammen mit Füll- und Konservierungsstoffen in eine Form gepresst wird und für die Einnahme mit Flüssigkeit vorgesehen ist. Es gibt aber Formen von Produkten, die CBD-Tabletten sehr ähnlich sind. Eine kleine Übersicht findest Du im folgenden Abschnitt.

CBD-Tabletten

CBD-Tabletten werden oft mitgemeint, wenn nach CBD-Kapseln gefragt wird. Bei CBD-Tabletten handelt es sich dem Wortsinn nach aber um die gepresste Form des CBD-Wirkstoffs und den umgebenden Füll- und Konservierungsstoffen.

CBD-Kapseln

CBD-Kapseln und CBD-Tabletten werden oft synonym verwendet. CBD-Kapseln sind jedoch in den meisten Fällen mit CBD-Öl oder CBD-Gel gefüllte Kapselhüllen, die mit einem Schluck Wasser ganz einfach eingenommen werden können.

CBD-Dragees

CBD-Dragees enthalten in der Regel CBD in konservierter Form und werden gelutscht. Das macht die Einnahme besonders einfach, da kein Wasser benötigt wird und der Wirkstoff durch das Lutschen langsam über die Mund- und Magenschleimhaut ins Blut gelangt. In vielen Fällen sind als weitere Inhaltsstoffe verschiedene Vitamine zugesetzt. Oft werden Dragees und Pastillen als gleichbedeutend angesehen.

CBD-Pastillen

CBD-Pastillen werden ebenso wie Dragees gelutscht, ohne dass weitere Hilfsmittel wie ein Glas Wasser oder Ähnliches benötigt werden. So gelangt das CBD, welches in zuvor in einer Masse gelöst und dann in eine Bonbonform gefüllt und getrocknet wurde, über die Mundschleimhaut langsam ins Blut. Häufig werden die Pastillen angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen angeboten.

CBD-Schmelztabletten

CBD-Schmelztabletten werden ebenfalls ohne Wasser eingenommen und lösen sich im Mund auf. Diese Form der CBD-Anwendung ist noch recht neu, sodass es bisher nur wenige Anbieter gibt.

Wie sind CBD-Tabletten zu dosieren?

Die richtige Dosierung hat einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit von CBD. So gilt in keinem Fall „viel hilft viel“. Es existieren viele Berichte von Menschen, bei denen zu große Mengen CBD keine oder nur eine geringe Wirkung gezeigt haben, wogegen die Einnahme von kleinen Mengen oft zu besseren Wirkungen führt.

Wenn Du mit der Einnahme von CBD beginnst, fange am besten mit kleinen Mengen an. Nimm eine Tablette am Abend und beobachte die Wirkung. Stellst Du keinen Effekt fest, verändere zuerst einmal die Bedingungsfaktoren. Nimm CBD-Tabletten nicht nach einem großen Abendessen, damit der Wirkstoff besser über die Magenschleimhaut aufgenommen werden kann. Wenn das nicht hilft, steigere die Dosis behutsam.

Was ist bei der Einnahme zu beachten?

Bei der Einnahme von CBD-Tabletten solltest Du zunächst einmal auf die richtige Dosierung achten. Am einfachsten ist es, wenn Du die CBD-Tabletten mit ein paar Schlucken Wasser oder einer anderen Flüssigkeit einnimmst. Hierbei ist es vor allem bei einem Beginn der Einnahme wichtig, dass Du mit kleinen Dosierungen anfängst. CBD hat einen Zwei-Phasen-Effekt, der bewirkt, dass weder zu hohe noch zu niedrige Dosierungen eine Wirkung zeigen.

Für welche Erkrankungen wirken CBD-Tabletten unterstützend?

Schon lange ist die medizinisch und therapeutisch positive Wirkung der Bestandteile von Cannabis und Marihuana bekannt. Die ersten Zeugnisse für den therapeutischen Einsatz von Cannabis stammen aus dem Alten China und werden auf 2737 v. Chr. datiert. Auch in anderen alten Kulturen wurde Cannabis medizinisch eingesetzt, beispielsweise in Indien, Griechenland, Afrika, Ägypten, dem Römischen Reich und Südamerika. Seit dem 19. Jahrhundert interessiert sich auch die westliche medizinische Forschung für Cannabis. Heute gelten Cannabis und Marihuana größtenteils als illegale Drogen, die Nutzung des nicht berauschenden und dennoch medizinisch wirksamen CBD ist dagegen erlaubt und seine Wirkung aktuell intensiv erforscht. Hier findest Du einen Überblick über die verschiedenen Erkrankungen, bei denen CBD bereits eingesetzt wird.

  • Epilepsie
  • Alzheimer
  • Schizophrenie
  • Depressionen und psychische Erkrankungen
  • Krebs
  • Glaukom
  • Diabetes
  • Morbus Parkinson
  • Chronisches Schmerzsyndrom
  • Autoimmunerkrankungen
  • Sucht und Substanzabhängigkeit
  • ADHS
  • Reizdarmsyndrom

Epilepsie

Epileptische Anfälle vor allem bei Kindern mit bestimmten genetisch bedingten Formen von Epilepsie können durch CBD sehr wirksam unterdrückt werden. Studien haben hierfür eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Anfällen nachgewiesen, ohne dass ein Gewöhnungseffekt eintritt. So konnte für das Dravet-Syndrom, eine bei Kindern auftretende, seltene Epilepsieform, die Wahrscheinlichkeit für Anfälle um 50 Prozent reduziert werden. Auch wenn die Wirkung von CBD gegen Epilepsie aktuell noch erforscht wird, setzen einer Umfrage zufolge etwa 50 Prozent von auf Epilepsie spezialisierten Ärzten CBD bereits bei ihren Patienten ein.

Alzheimer

Menschen, die unter der Alzheimer-Erkrankung leiden, zeigen oft spezielle Symptome. Das bekannteste Symptom ist wohl die Schwierigkeit, sich an bestimmte Zusammenhänge, Situationen und Personen zu erinnern. Weiterhin gehören eine generelle Verschlechterung der kognitiven Fähigkeit, inklusive der räumlichen und zeitlichen Orientierung sowie der Sprache und der Artikulation zu den Symptomen. Verantwortlich für die mentalen Einschränkungen sollen sich im Gehirn bildende senile Eiweißplaques sein, die sich im Schlaf besonders schnell bilden sollen. Neben den genannten Ablagerungen im Gehirn werden auch oxidativer Stress und entzündliche Reaktionen im Gehirn der Betroffenen als Ursachen vermutet.

Durch seine entzündungshemmende Wirkung verspricht CBD hier, zumindest für einen möglichen Entstehungsfaktor eine positive Wirkung zu haben und möglicherweise die Entstehung von Alzheimer verhindern zu können. Da CBD auch eine positive Wirkung gegen oxidativen Stress hat und Schlafstörungen entgegenwirken kann, sind hier ebenfalls positive Einflüsse zu vermuten.

Schizophrenie

Menschen mit dem Krankheitsbild Schizophrenie leiden unter Störungen, die im Akutstadium fast das gesamte innere und äußere Erleben beeinträchtigen. Die Betroffenen zeigen Einschränkungen in der Wahrnehmung, im Denken, im Gefühlserleben, in der Willensbildung sowie im Antrieb und zum Teil in der Psychomotorik. In sehr vielen Fällen kann es zu Halluzinationen im akustischen oder visuellen Bereich kommen. Viele Patienten leiden darüber hinaus unter wahnhaftem Erleben, welches sich zum Beispiel in Verfolgungswahn oder dem Gefühl der Fremdsteuerung äußern kann.

Die Ursachen für die Entstehung von Schizophrenie sind nicht vollständig geklärt. Man geht aber davon aus, dass ein Wechselspiel aus biologischen und psychosozialen Faktoren die Entstehung begünstigen können. Das Überschreiten einer individuellen Überlastungsgrenze gilt als auslösender Faktor, der bei Menschen mit biologisch begünstigter Anfälligkeit eine Psychose ausbrechen lassen kann. Durch seine stressregulierende und ausgleichende Wirkung verspricht CBD hier Hilfe.

Depressionen und psychische Erkrankungen

Die positive Wirkung von CBD bei Patienten mit psychischen Beschwerden wie Angststörungen, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen ist bereits seit längerem bekannt.

Da CBD auf den Serotoninspiegel wirken kann und Serotonin eine signifikante Rolle im Verlauf von Depressionen spielt, kannst Du davon ausgehen, dass CBD durch seine ausgleichende Wirkung eine Behandlung mindestens unterstützen kann.

Auch die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Depressionen kann durch die erhöhte Stressresistenz, die mit der Einnahme von CBD einhergehen kann, reduziert werden.

Krebs

Die krebshemmende Wirkung von CBD ist bisher in einigen Studien nachgewiesen worden. So konnte zum Beispiel in einer Studie der St. George’s University of London aus dem Jahr 2020 eine Hemmung der Ausbreitung von Metastasen bei geringen Nebenwirkungen nachgewiesen werden.
Metastasen sind sozusagen die durch die Verschleppung von Tumorzellen über das Lymph- oder das Blutsystem in anderen Körperteilen ausgebrochenen Tochtergeschwulste des ursprünglichen Krebsgeschwürs.

CBD-Tabletten Krebstherapie
CBD-Tabletten werden in Studien unterstützend in der Krebstherapie eingesetzt. / Bild: vectorfusionart (Bigstockphoto)

Auch das Wachstum von Glioblastomzellen kann durch CBD verlangsamt werden, wie eine in-vitro-Studie aus dem Jahr 2001 zeigt. Glioblastome sind die häufigste Ursache für bösartige Hirntumore bei Erwachsenen. In der Studie konnte negativer Zusammenhang zwischen der Aktivierung des CB-2-Rezeptors und dem Wachstum von Glioblastomzellen nachgewiesen werden. CBD kann den CB-2-Rezeptor ebenfalls aktivieren, sodass auch ein negativer Wirkzusammenhang zwischen CBD und dem Wachstum von Glioblastomen vermutet werden kann.

Auch das Wachstum von Hauttumoren könnte durch CBD reduziert werden, wie eine Studie aus dem Jahr 2003 andeutet. Hier konnte in Untersuchungen von Zellkulturen nachgewiesen werden, dass durch die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren das vorprogrammierte Sterben von Hautkrebszellen beschleunigt wird. Nicht von tumorhaften Veränderungen betroffene Hautzellen wurden dagegen nicht beeinflusst, sodass von einer positiven Wirkung für Hautkrebspatienten ausgegangen werden kann.

Auch die Begleitbeschwerden von Krebserkrankungen wie Schmerzen, Übelkeit, Ängste und Stress können durch CBD gut therapiert werden. So konnte nachgewiesen werden, dass Menschen, die eine Chemotherapie und begleitend cannabisbasierte Medikamente erhielten, weniger oft an Übelkeit und Erbrechen litten als Menschen, die keine cannabisbasierten Medikamente erhielten. Die Forscher der Studie schreiben, dass die Wirkung der cannabisbasierten Medikamente mit der von herkömmlichen Medikamenten gegen Übelkeit vergleichbar sei.

Glaukom

Grüner Star oder Glaukom ist ein Krankheitsbild, bei dem schwere Schädigungen am Sehnerv auftreten können. Die Ursachen hierfür können unterschiedlicher Natur sein. Ein bekannter Risikofaktor für die Entstehung ist ein erhöhter Augeninnendruck. Herrscht dieser über einen längeren Zeitraum vor, kann im Zusammenspiel mit einem niedrigen Blutdruck das Glaukom fortschreiten. Durch den erhöhten Augeninnendruck wird der Sehnervkopf geschädigt, was durch daraus folgende Übertragungsfehler zwischen Sehnerv und Gehirn zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zu vollständiger Erblindung führen kann.

Cannabinoide reduzieren nachgewiesenermaßen den Augeninnendruck und können so eine positive Wirkung für Betroffene mit Glaukom haben oder präventiv wirken.

Diabetes

Diabetes mellitus ist ein Krankheitsbild, welches Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels beschreibt. Das bedeutet, dass über die Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate nicht in ihrer einfachen Form als Glucose in die menschlichen Körperzellen aufgenommen werden können, wo sie als Energielieferanten benötigt werden. Stattdessen bleiben die Glucosemoleküle im Blut und reichern sich an. Normalerweise ist das Hormon Insulin verantwortlich dafür, die Körperzellen so “aufzuschließen”, dass die Glucosemoleküle hineingelangen können. Bei Diabetikern ist die Insulinwirkung jedoch gestört.

Das kann zwei Gründe haben: entweder wirkt das Insulin nicht in ausreichendem Umfang oder die Unfähigkeit, das Hormon überhaupt auszuschütten. Beide Faktoren führen unbehandelt zu einer chronischen Überzuckerung und langfristig zu glucosebedingten Veränderungen sowie Mikro- und Makroverletzungen des Nervensystems und der Blutgefäße. Vor allem die kleinsten und damit empfindlichsten Kapillargefäße im Bereich der Augen, Nieren, im Herzen und im Gehirn werden hierdurch recht schnell geschädigt und führen zu Folgeerkrankungen. Später folgen auch mittlere und größere Blutgefäße, die Betroffenen leiden unter dem diabetischen Fußsyndrom und haben Empfindungsstörungen mit Taubheit, Kribbeln und die sogenannten neuropathischen Schmerzen.

Verschiedene Studien haben bisher nachgewiesen, dass Menschen, die an Diabetes leiden, in verschiedener Hinsicht von der Einnahme von CBD profitieren können. So wurde in Experimentalstudien nachgewiesen, dass Delta-Tetraydrocannabinol, der psychoaktive Hauptwirkstoff von Cannabis, die Freisetzung und Aktion von Insulin beeinflussen und so die Gefahr einer Überzuckerung verringern kann.

Auch die Wirkung gegen oxidativen Stress, welcher eine Rolle in der Entstehung von Diabetes spielen soll, ist für CBD in verschiedenen Studien nachgewiesen worden. So ist das Endocannabinoidsystem einer Studie aus dem Jahr 2012 zufolge signifikanten Einfluss auf die Produktion von radikalen Sauerstoffmolekülen sowie auf Entzündungsprozesse und die darauffolgende Schädigung von Körpergewebe.

Weiterhin kann CBD durch seine schmerzlindernde Wirkung neuropathische Schmerzen und Empfindungsstörungen reduzieren.

Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung mit langsam fortschreitendem Verlauf. Patienten mit Morbus Parkinson leiden an verschiedenen Symptomen, vom bekannten Tremor (einem Zittern bei Ruhe oder beim Halten von Gegenständen), Gleichgewichtsstörungen bis hin zur Muskelstarre. Als Grund wird das Absterben von dopaminproduzierenden Zellen in der Substantia Nigra, einem Komplex im Bereich des Mittelhirns, vermutet. Der Neurotransmitter Dopamin ist hierbei für sämtliche Steuerungsvorgänge im menschlichen Körper unverzichtbar.

Einige Studien haben jedoch herausgefunden, dass CBD hier möglicherweise entgegenwirken kann. Es konnte nachgewiesen werden, dass CBD einen Dopaminverlust abschwächen und so die Entstehung der Symptome von Parkinson verzögern oder verringern kann.

Chronische Schmerzen

Schmerzen sind üblicherweise ein Alarmsignal für eine Verletzung oder Störung des Körpers. Chronische Schmerzen sind dagegen kein Alarmsignal mehr; die Schmerzen bleiben dauerhaft und sind eine Krankheit an sich. Chronische Schmerzen können verschiedene Ursachen haben, sind jedoch in den meisten Fällen auf ein vergangenes akutes Schmerzgeschehen zurückzuführen. Auch nach Ausheilen des eigentlichen Schmerzanlasses bleiben die Beschwerden bestehen.

Verschiedene psychische Faktoren können zu einer sogenannten Chronifizierung der Schmerzen führen. So sind beispielsweise Menschen, die sich in stressigen oder belastenden Situationen befinden, Menschen, die sich gedanklich stark auf das Schmerzgeschehen fokussieren und Menschen mit Angst vor Schmerzen besonders anfällig. Auch Menschen mit onkologischen Erkrankungen, Multipler Sklerose oder beispielsweise AIDS leiden häufig unter chronischen Schmerzen. Viele Betroffene können aus Krankheitsgründen ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben und haben auch sonst einen starken Leidensdruck.

Eine mögliche Perspektive in der Schmerztherapie könnten Cannabinoide, beispielsweise CBD oder Dronabinol, auch Delta-9-Tetrahydrocannabinol genannt, darstellen. Dronabinol ist der medizinisch wirksame Bestandteil der Hanfpflanze und hat eine schmerzlindernde Wirkung. Besonders für neuropathische Schmerzen, die sonst sehr schlecht durch Schmerzmittel beeinflussbar sind, zeigt Dronabinol eine gute Wirksamkeit. Auch die Angst vor Schmerzen und die möglicherweise Schmerzen auslösenden Stresssituationen können durch CBD verringert werden.

Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen bezeichnen körperliche Reaktionen, die durch eine vorübergehende oder dauerhafte Überreaktion des Immunsystems gegenüber körpereigenen Stoffen zustandekommen. Bei diesen Reaktionen kommt es zur Bildung von Antikörpern gegen Zellen oder Stoffe des eigenen Körpers. Viele Autoimmunerkrankungen bestehen ein Leben lang und sind nur symptomatisch behandelbar. Dann werden oft entzündungshemmende und immunsupprimierende Medikamente eingesetzt, um den Betroffenen Linderung von ihren Symptomen zu verschaffen oder den Verlust und die Zerstörung von Organen zu verzögern.

Durch seine Wirkung auf das Endocannabinoidsystem, welches für entzündungshemmende und stressregulierende Prozesse verantwortlich ist, hat CBD das Potenzial, auch bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen einen positiven Effekt zu erzielen.

Sucht und Substanzabhängigkeiten

Eine Sucht entsteht durch den einmaligen oder mehrmaligen Konsum einer Substanz oder eines Mittels mit Suchtpotenzial. Hierzu können sowohl Medikamente und Drogen, aber auch Lösungsmittel, Medien oder Ähnliches zählen. Charakteristisch ist eine Fehlsteuerung des Belohnungssystems durch die Aktivierung von Endorphinen im Gehirn. Durch den Konsum von Substanzen oder das Verschaffen von bestimmten Reizen kommt es zu einer Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn, sodass für den Konsumierenden ein Glücksgefühl entsteht. Durch den emotionalen und physisch empfundenen Unterschied zwischen dem Hochgefühl und der Ernüchterung, die durch den anschließend empfundenen Endorphinmangel entsteht, macht sich der Drang bemerkbar, sich das Glücksgefühl möglichst schnell wieder zu verschaffen. Dies trifft vor allem für berauschende Substanzen zu.

Dopamin hat eine entscheidende Rolle in der Entstehung und im Verlauf von Suchterkrankungen. Je nach Art der Droge werden in einem Rausch die Wirkungen von Dopamin, Serotonin und Gamma-Aminobuttersäure verstärkt. So ist es die Wechselwirkung zwischen Dopamin und Endorphinen wie Serotonin, die uns das Hochgefühl verschaffen. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die folgende Störung im Dopaminspiegel einige Entzugssymptome begünstigt. CBD hat das Potenzial, durch seinen Einfluss auf den Serotonin- und Dopaminspiegel hier eine tatsächliche Behandlungsoption zu sein.

Hier kann CBD ansetzen. Zum Einen verhindert die beruhigende Wirkung von CBD suchtauslösende Ängste und das Entstehen von stressigen Situationen, in denen viele Suchtkranke rückfällig werden. Zum Anderen kann CBD die Ausschüttung von Dopamin hemmen und das Suchtgedächtnis, also die Erinnerung an das durch den Substanzkonsum erlangte Belohnungsgefühl, gelöscht werden.

ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung tritt bei den meisten Betroffenen zuerst in der Kindheit oder Jugend auf. Sie äußert sich durch Auffälligkeiten in der Aufmerksamkeit und der Selbstregulation, häufig einhergehend mit Hyperaktivität. ADHS ist die häufigste psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen; in der Mehrheit der Fälle setzen sich die Symptome bis ins Erwachsenenalter fort. Als Faktoren, die die Entstehung von ADHS begünstigen, gelten genetische Dispositionen. Umweltfaktoren können die Entstehung und den Verlauf ebenfalls beeinflussen. Mit ADHS geht häufig ein hoher Leidensdruck einher, sodass der Forschungsdruck zur Ursachenfindung und für Therapieoptimierung ebenfalls als sehr hoch wahrgenommen wird. Medikamente gegen ADHS sind häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden, sodass Betroffene sich vermehrt nach natürlichen Alternativen umsehen.

ADHS bei Erwachsenen
Inzwischen ist bekannt, dass auch immer mehr Erwachsene an ADHS leiden. / Bildquelle: PathDoc (Bigstockphoto.com)

ADHS geht neurobiologisch mit einem verminderten Dopaminwert und gleichzeitig gesteigertem Cortisolwert einher. Beides sind wichtige Neurotransmitter; Cortisol gilt als “Stresshormon”, hat eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem und beeinflusst den Blutdruck. CBD hat das Potenzial, an dem Ungleichgewicht von Cortisol und Dopamin entgegenzuwirken. In Studien an Tieren konnte mit CBD eine erleichterte Übertragung von Dopamin und Serotonin im Gehirn festgestellt werden. So reduzierten sich durch die Einnahme von CBD auch die hyperaktiven Schübe und Verhaltensweisen, während sich im kognitivem Bereich deutliche Verbesserungen zeigten. Gleichzeitig konnten eine Verminderung von Ängsten und eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit festgestellt werden.

Reizdarmsyndrom

CBD hat eine entzündungshemmende Wirkung. Es setzt im körpereigenen Endocannabinoidsystem an, welches unter Anderem auch für die Stressregulation und Entzündungshemmung zuständig ist. Die Ursachen des Reizdarmsyndroms sind nicht abschließend geklärt, bekannt ist aber, dass sich die Symptome bei Stress verschlimmern. So kann Cannabidiol in Form von CBD-Tabletten für Betroffene mit Reizdarmsyndrom Erfolge erzielen.

Die häufigsten Fragen

Wie teuer sind CBD-Tabletten?

So vielfältig die Hersteller, die Herkunft und die Qualität der Produkte, so unterschiedlich können auch die Preise ausfallen. So solltest Du bei zu günstigen Preisen erst einmal misstrauisch sein, denn in den meisten Fällen hast Du kein tolles Angebot gefunden, sondern lediglich Hersteller, die an der Qualität der Ausgangsstoffe und so auch des Endproduktes sparen. Dinge, die in deinen Körper gelangen, sollten eine besonders hohe Qualität haben und können daher in den wenigsten Fällen die allergünstigsten Produkte sein. Aber auch bei den teuersten Produkten gibt es natürlich keine Garantie für hervorragende Qualität.

Die Preisspanne von CBD-Tabletten liegt zwischen 30 bis 40 Euro, wobei Du auch auf den Preis pro Einheit, also den Preis pro Tablette achten solltest. So kannst Du auch die Preise von CBD-Tabletten mit unterschiedlichen Inhaltsmengen vergleichen. Behalte auch die Konzentration des Wirkstoffes in den Tabletten im Blick. Je weniger Prozent CBD sich in der Tablette befinden, umso günstiger wird das Produkt zwar, aber umso kleiner wird auch die Wirkung ausfallen.

Wo kann ich CBD-Tabletten kaufen?

Mittlerweile ist das Angebot von Herstellern für CBD-Produkte allgemein und auch für CBD-Tabletten sehr groß und teilweise kaum überschaubar. Die Angebotspalette ist dabei so vielfältig, dass eigentlich für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis etwas dabei ist. Um da den Überblick zu behalten, hat man am besten eine Übersicht mit allen wichtigen Infos zur Hand. Du findest in der Rubrik „Kaufkriterien“ und unter „Bewertungskriterien“ die wesentlichen Fakten. So weißt Du auch, worauf Du achten musst.
Händler findest Du sowohl online als auch mittlerweile direkt in der Fußgängerzone in eigenen CBD-Shops. Auch immer mehr Apotheken, Drogerien und Reformhäuser bieten CBD-Produkte an.

Wie lange sind CBD-Tabletten haltbar?

Die Haltbarkeit von CBD-Tabletten ist natürlich abhängig vom individuellen Hersteller und Produkt. In viele Fällen ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung angegeben. Als Faustregel solltest Du von Tablettenpackungen, die Du vor mehr als sechs Monaten angebrochen hast, keine Tabletten mehr einnehmen.

Welche Risiken und mögliche Nebenwirkungen gibt es?

CBD bietet, im Gegensatz zu konventionellen Medikamenten, kaum Nebenwirkungen. Dies ist auch der Grund, warum so viele Menschen mit CBD ihre herkömmlichen Medikamente zu ersetzen möchten. Von der gewünschten Wirkung her ist CBD in vielen Fällen vergleichbar mit der von verschriebenen Arzneimitteln, allerdings bei sehr viel weniger Risiken und Nebenwirkungen.

Anders als THC hat CBD kein Suchtpotenzial und wirkt nicht berauschend.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

Für CBD sind wenige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Dennoch ist es möglich, dass es zu Reaktionen kommt, da CBD mit körpereigenen Enzymen reagiert. Aus diesem Grund solltest Du die Einnahme von CBD mit Deinem behandelnden Arzt besprechen, wenn Du schwerwiegende Medikamente einnimmst.

Sind CBD-Tabletten für Tiere geeignet?

CBD-Tabletten für Hunde und Katzen
Immer mehr Tierbesitzer geben ihren Tieren CBD in Form von Tabletten oder Tropfen. / Bildquelle: Aleksandr Kravtsov (Bigstockphoto.com)

Dass CBD eine positive Wirkung auch auf die Beschwerden und die Ernährung von Tieren hat, ist heute zweifelsfrei nachgewiesen. Bei der Therapie von Tieren mit CBD muss die Darreichungsform und Konzentration je nach Tier und Persönlichkeit des Tieres gegebenenfalls individuell gewählt werden. So können CBD-Tabletten leicht mit einem Mörser zerkleinert oder in fester Form beispielsweise in das Nassfutter von Hunden oder Katzen gemischt werden. Für viele Tiere kommt auch CBD-Öl in Form von Tropfen infrage, die beispielsweise von einem Löffel geleckt werden oder ebenfalls in die Nahrung gemischt werden können.

Welche Alternativen zu CBD-Tabletten gibt es?

Der in den Tabletten enthaltene Wirkstoff CBD ist auch in anderer Form erhältlich. So kannst Du praktischerweise die Darreichungsform wählen, die zu Deinen individuellen Lebensumständen und Bedürfnissen passt.

CBD-Öl

Das meistens in Tropfenform erhältliche CBD-Öl ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich. Die Einnahme erfolgt bei den meisten Herstellern über eine Pipette, mit der man die Tropfenmenge gut dosieren kann.

CBD-Tee

Cannabidiol-Tee besteht in der Regel aus CBD-Hanfblättern gemischt mit anderen Kräutern und erhältlich in verschiedenen CBD-Konzentrationen. Die Einnahme ist einfach, Voraussetzung ist lediglich gekochtes Wasser und eine Tasse oder ein Becher.

CBD-Creme

Cremes mit verschiedenen Anteilen von CBD sind mittlerweile in verschiedenen Shops, sowohl online als auch lokal, erhältlich. Hierbei gibt es Unterschiede in der Art der CBD-Creme, beispielsweise gibt es Tagescremes, Lotionen oder Salben. Es ist also wichtig, auf die jeweiligen Anforderungen der eigenen Haut zu achten. Die CBD-Cremes werden in der Regel für die Behandlung verschiedener Hautdefekte genutzt, wirken aber durch die beim Auftragen abgegebenen Aromastoffe auch beruhigend.

CBD-Liquid

CBD-Liquids können mit Hilfe eines Vaporizers verdampft oder als E-Liquid über eine E-Zigarette inhaliert werden. Ihre Wirkstoffe gelangen so durch die Einatmung und Aufnahme über die Lunge direkt ins Blut. CBD-Liquids sind in verschiedenen Konzentrationen und von verschiedenen Händlern erhältlich.

CBD-Blüten

Die CBD-Blüten der Cannabispflanze werden in der Regel vaporisiert, also verdampft. So gelangen die ätherischen Öle in die Umgebungsluft und können über die Einatmung in die Lunge und so die Wirkstoffe ins Blut gelangen. CBD-Blüten sind von verschiedenen Herstellern erhältlich.

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